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Ein Titelgewinn, eine Silbermedaille und mehrere persönliche Bestleistungen

Aktualisiert: vor 6 Tagen

An den Schweizer Hallenmeisterschaften der Aktiven in St. Gallen gewann Annik Kälin (Athletik-Juniors TV Landquart) am Wochenende gleich zwei Medaillen: Gold im Weitsprung und Silber über 60 Meter Hürden. Mit mehreren persönlichen Bestleistungen überzeugten weitere Bündnerinnen und Bündner.

 

Restlos zufrieden war die wieder genesene Annik Kälin nach ihrem ersten Auftritt an den nationalen Titelkämpfen wohl nicht. Zwar wurde sie am Samstag im Weitsprung ihrer klaren Favoritenrolle gerecht und gewann mit 6,69 Metern abermals (zum fünften Mal nach 2019, 2021, 2023 und 2024) souverän den Schweizer Meistertitel. Doch die Schweizer Rekordhalterin (6,90) verfehlte die Limite für die Hallen-Weltmeisterschaften, die am dritten März-Wochenende im polnischen Torun stattfinden, um sechs Zentimeter. Diesen Richtwert versucht die letztjährige EM- und WM-Silbermedaillengewinnerin in der Halle nun am kommenden Freitag beim ISTAF Indoor Berlin zu erreichen. Mit mehr als 12 000 Zuschauenden ist es das grösste Hallen-Meeting der Welt und zählt zur World Athletics Indoor Tour.

 

WM-Limite unterboten

 

Über 60 Meter Hürden nutzte Annik Kälin, in dieser Disziplin 2020 und 2024 Schweizer Meisterin, im Final vom Sonntag die schnelle Pace von Outdoor-Weltmeisterin und Indoor-Europarekordhalterin Ditaji Kambundji – die 7,80 Sekunden lief – und unterbot mit 7,93 Sekunden die WM-Limite um neun Hundertstel. Ihren Vorlauf (8,19) und Halbfinal (8,14) hatte die in Maienfeld wohnhafte Grüscherin jeweils für sich entschieden.

 

Im gleichen Wettkampf massen sich mit Stella Derungs und Alina Frei auch zwei Club-Kolleginnen von Annik Kälin. Stella Derungs stiess mit den im Vorlauf erzielten 8,41 Sekunden, die zugleich persönliche Bestzeit bedeuteten, in die Halbfinals vor, wo sie 8,45 Sekunden lief. Alina Frei wurde in ihrem Vorlauf mit 8,75 Sekunden Vierte.

 

Der Zweitschnellste im B-Final

 

Einen Glanzauftritt zeigte an den Schweizer Meisterschaften der Aktiven ebenfalls der U20-Athlet Alessandro Tönz. Der Angehörige des BTV Chur Leichtathletik gewann am Sonntag über 200 Meter seinen Vorlauf in 22,19 und qualifizierte sich damit für den B-Final. Diesen beendete der Trimmiser, welcher in der Vorwoche in der Kategorie U20 Schweizer Meisterschafts-Bronze ergattert hatte, mit 22,15 als Zweitschnellster. Beide Male lief er persönliche Bestzeit.

 

Immerhin in den Halbfinal schaffte es am Samstag über die gleiche Distanz Mara Kern. Die 20-Jährige vom BTV Chur Leichtathletik kam mit 7,64 Sekunden und somit persönlicher Bestleistung eine Runde weiter. Dies als eine der drei Zeitbesten der sieben Vorläufe nebst den jeweils drei Serien-Schnellsten. Im Halbfinal lief sie 7,69 Sekunden. Über 200 Meter schied Mara Kern tags darauf mit 24,99 in ihrem Vorlauf aus.

 

Im Einsatz stand am Samstag auch Lian Demont. Der Sprintspezialist, der wie Alessandro Tönz gewöhnlich in der U20-Kategorie startet und ebenfalls dem BTV Chur Leichtathletik angehört, lief über 60 Meter mit 7,12 Sekunden persönliche Bestzeit. Dies in der Serie mit Timothé Mumenthaler (Stade Genève), der erst im Halb- (6,65) und anschliessend im Final (6,62) eine Schweizer Jahresbestleistung erzielte.

 

Als Vorlauf-Dritter in den Final

 

In den Final schaffte es am Sonntag auch Dávid Meier (BTV Chur Leichtathletik). Dies über 60 Meter Hürden und in der gleichen Serie wie Jason Joseph (LC Therwil), der beide Male (7,57 im Vorlauf und 7,50 im Final) eine Schweizer Jahresbestleistung realisierte. Dávid Meier seinerseits wurde in seinem Vorlauf mit 8,03 Sekunden Dritter und lief im Final 8,05 Sekunden. Über eine persönliche Bestleistung (8,46) freuen durfte sich im gleichen Wettkampf Roland Fausch (Athletik-Juniors TV Landquart).

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